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CLARA MOSCH

Unsere Geschichte

Engagiert, kontrovers, mutig, visionär.

Historie

Die Künstlergruppe CLARA MOSCH zählt zu den Legenden der Kunstgeschichte der ehemaligen DDR. Ca. 100 Staatssicherheitskräfte observierten im Laufe des fünfjährigen Bestehens der Gruppe deren künstlerische Aktivitäten. Eine der berühmtesten Vertreter der Künstlergruppe ist Carlfriedrich Claus. Werke seines Schaffens werden u.a. im Bundestag gezeigt. Die Blow Ups seiner grafischen Arbeiten sind integraler Bestandteil der Kunst am Bau dieses Gebäudes. Heute arbeiten die freundschaftlich verbundenen Künstler in ihren individuellen Kontexten. Nie verlassen hat sie der Geist der fünf gemeinsamen Jahre: Ihr Anliegen ist es bis heute, Werke von inhaltlicher Tiefe und wirkmächtiger widerständiger Präsens zu schaffen.

 

„Die Clara Mosch wurde am 30.05.1977 in der Adelsbergerstraße in einem kleinen Laden gegründet. Der Name ist keineswegs eine Neuentwicklung, es verbirgt sich dahinter lediglich eine Aneinanderreihung der Anfangsbuchstaben der Familiennamen der fünf Künstler. Ideelle Basis der Gruppe war der Wunsch, experimentelle, neue und selten gezeigte Kunst auszustellen.“ (Clara Mosch, 1977 - 1982, S. 3)

 

„Und warum spielt immer nur Leipzig gegen Karl - Marks - Stadt? | Die Dresdner waren leider zu unsportlich, die wären schon nach zwei Sekunden am Rande des Spielfeldes zusammengebrochen. Und selbst wenn sie sich mit den Berlinern zusammengeworfen hätten, wäre keine halbwegs schlagkräftige Mannschaft herausgekommen. Außerdem gab es mit den Berlinern ein anderes Problem. Die waren richtige ernsthafte Maler. Die guckten auch so.“

(Clara Mosch 1977 - 1982, S. 22)

 

„Wir wollten unsere Kunst verändern. Und wir wollten verschiedene Künstler mit ähnlichen Gedanken zusammenführen, vor allem die Nicht - Hofmaler. Aber im engeren Sinne waren wir wohl keine Gruppe. Wir waren durch und durch Individualisten. Für unsere eigene künstlerische Entwicklung brauchten wir den anderen nicht... um uns gegenseitig hoch zu hakeln. Es war eine Zusammenführung, um nach außen hin stärker zu sein. Und die Produzentengalerie war nur in der und mit einer Gruppe zu machen.“ (Clara Mosch 1977 - 1982, S. 19)

 

„Die Moschisten verstanden sich als Macher, als Kunstpropagandisten, denen die Organisation von Vernissagen, Festen (mit Fußballspielen - und anderen Spielen so wie Musik und Auktionen) ebenso selbstverständlich war wie die Bewirtung des Galeriepublikums mit Getränken.“ (Clara Mosch 1977 - 1982, S. 5)

 

„Wer malt, macht er sich frei oder behext er sich? Kunst ist eine Art Mimik, die um die Mundwinkel lächelt und die Augen vor Scham geschlossen hält.“

(Clara Mosch 1977 - 1982, S. 19)

Director

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Kathrin Lahl M.A.

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Inhaber seit 2006

Galerie, Kultur & unternehmerische Entwicklung

Meine Arbeit für die Kunst steht für eine Verbindung aus unternehmerischer Erfahrung, kunsthistorischer Expertise und langjährigem Engagement in der Entwicklung kultureller Strukturen. Die Qualifikation zur Betriebswirtin des Handwerks prägte mein Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge ebenso wie für die langfristige Entwicklung tragfähiger Projekte.

Das anschließende Studium der Kunstgeschichte sowie der interkulturellen Kommunikation und Sprach-wissenschaft erweiterte meine Perspektive um wissenschaftliche, gesellschaftliche und internationale Dimensionen kultureller Arbeit. Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur ist mir  praktische Vermittlungsarbeit – etwa in der Konzeption und Durchführung von Seminaren und Bildungsformaten – wichtig. Internationale Studien- und Praxiserfahrungen wie in der Villa Vigoni/ Comer See/ Italien haben meinen Blick auf den Reichtum von Interkultur vertieft und prägen bis heute mein Verständnis von kulturellem Austausch.

Als Galeristin führe ich die 1973 gegründete traditionsreiche Galerie Oben mit einem klaren kuratorischen Anspruch und einem verantwortungs-vollen wirtschaftlichen Fundament. Meine tägliche Arbeit ist geprägt von einer sorgfältigen Auswahl künstlerischer Positionen, einer starken Kundenorientierung, einer langfristig angelegten Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern sowie dem Bestreben, Ausstellungen als Orte differenzierter Auseinandersetzung zu gestalten. Dabei verbindet sich organisatorische Präzision mit einem offenen, diskursiven Zugang zur Gegenwartskunst.

Über die Galeriearbeit hinaus engagiere ich mich für die Entwicklung kultureller Orte und Formate, die Kunst, Gesellschaft und regionale Perspektiven miteinander in Beziehung setzen. Der Ansatz ist geprägt von Kontinuität, Kooperation und dem Anspruch, kulturelle Arbeit nicht nur als Präsentation von Kunst, sondern als langfristige gesellschaftliche Aufgabe zu verstehen. Dies verstehe ich als das fortgetragene Erbe der traditionsreichen Galerie Oben, welche immer für einen Ort der persönlichen Haltung stand und steht, welcher Mut, Engagement und Gestaltungswillen beinhaltet. Mehrfach wurde dieses Wirken im Rahmen von Initiativen zur Stärkung lebenswerter Regionen ausgezeichnet (simul 2022, 2023, 2024). Als Vorstandsvorsitzende des Vereins Himmelmühle 1834 e.V. mit Fokus auf die Belebung und Würdigung sächsischer Industriekultur bündle ich das Engagement vieler Ehrenamtlicher, welche ebenso von der Begeisterung für den Standort Himmelmühle im UNESCO-Welterbe-Gebiet Erzgebirge getragen sind.

Unsere Kunden

MUSEEN | NATIONAL | MUSEUMS | NATIONAL

 

Alte Nationalgalerie, Berlin Sammlung Ludwig, Aachen
Angermuseum, Erfurt
Bischöfliches Dom- und Diözesan-Museum, Trier
Bundesinnenministerium, Bonn
Deutscher Bundestag, Berlin
Diözesan-Museum, Würzburg

Galerie für zeitgenössische Kunst, Leipzig
Institut für Auslandsbeziehungen, Stuttgart/Berlin
Kunsthalle, Rostock 

Kupferstichkabinett, Hamburg
Lindenau-Museum, Altenburg

Marmelsteiner Kabinett, Würzburg

Museum für Bildende Künste, Leipzig
Sammlung Vogel, Hamburg Städtische Galerie, Prinz Max Palais, Stuttgart
Städtische Kunstsammlungen, Chemnitz
Städtische Kunstsammlungen, Dresden
Sprengel Museum, Hannover

 

MUSEEN | INTERNATIONAL | MUSEUMS | INTERNATIONAL

 

Eremitage, St. Petersburg
Getty-Museum, Los Angeles
Louisiana-Museum of Modern Art, Humlebaek
McCrory Collection, New York
Ministerio de Relaciones Exteriores, Montevideo
Museum of Modern Art, New York
National Gallery of Art, Washington D.C.

PRIVATSAMMLER

zahlreiche Privatsammler seit 1973

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