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Galerie Oben

Sonderöffnungszeit

Sonntag, 30.08.26 | 14:00 bis 18:00 Uhr

Erlebnis Kunst im
historischen Herrenhaus Himmelmühle
Thermalbad Wiesenbad

Sonderöffnungszeit

TERMINE UND ORT

 

Termin: 30. August 2026

Zeit: 14:00 – 18:00 Uhr

Ort: Galerie Oben Himmelmühle

Adresse: Herrenhaus Himmelmühle 12, 09488 Thermalbad Wiesenbad
Ausstellung: „Genius Loci & Pop-Ikonographie“

Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Galerie.

 

ÜBER DIE AUSSTELLUNG

Moritz Götze gilt als einer der großen zeitgenössischen Künstler der Post-Pop-Art in Deutschland. In unserer Ausstellung interagieren seine Kunstwerke mit einem Ort der Romantik, dem Herrenhaus Himmelmühle.

 

Seien Sie herzlich willkommen!

BIBLIOTHECA SACRA (AUSWAHL) 

Mit der Erweiterung unserer Galerie um einen eigenständigen Bibliotheks-Bereich für religiöse und sakrale Themen, "Bibliotheca sacra", entsteht ein Ort des vertieften Dialogs zwischen Kunst, Spiritualität und kulturellem Gedächtnis. Die Sammlung vereint theologische, ikonografische und kunsthistorische Werke und eröffnet damit einen reflektierten Zugang zu christlicher Bildtradition, Liturgie und geistlicher Ästhetik.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem prämierten „Himmelsgarten“ direkt neben der Galerie Oben, dessen konzeptionelle Grundlage auf die Bildsprache des Bamberger Dom und insbesondere auf das dort tradierte Motivverständnis von St. Michael zurückgeht. Die künstlerische Inszenierung wird nun durch fundiertes Theoriewissen aus den Bereichen Theologie, Symbolik, Patristik und sakraler Kunst begleitet. Dadurch entsteht ein kuratorischer Raum, der nicht allein ästhetisch wirkt, sondern auch spirituelle Deutungsebenen eröffnet und die christliche Vorstellung von Transzendenz, Schöpfungsordnung und himmlischer Gemeinschaft erfahrbar macht.

 

Unsere Arbeit versteht sich - zumal im Herrenhaus Himmelmühle/ Entstehungszeit des Biedermeier - bewusst als Brücke zwischen zeitgenössischer Kulturarbeit und kirchlicher Tradition. In enger Orientierung an den Werten von Würde, Kontemplation und geistiger Vermittlung entwickeln wir Formate, die sowohl pastoral anschlussfähig als auch kulturell relevant sind. Damit schaffen wir einen Rahmen, der Kooperationen mit Diözesen, Ordinariaten, Bildungseinrichtungen und kirchlichen Verantwortungsträgern auf einem professionellen Fundament ermöglicht.

GALERIE OBEN

 

Die 1973 gegründete Galerie Oben widmet sich der zeitgenössischen Kunst. Bis heute vertritt sie Künstler der Gruppe CLARA MOSCH. 2025 präsentierten die Kunstsammlungen Chemnitz eine umfangreiche Ausstellung über die renommierte Galeriegeschichte. Regelmäßig finden Ausstellungen und Bildungsformate am neuen Standort Himmelmühle 12 in 09488 Thermalbad Wiesenbad, einer Thermenregion im UNESCO-Welterbegebiet Erzgebirge/ Krušnohoří, statt.

BILDUNGSFORMATE

Die Galerie Oben entwickelt den Standort Herrenhaus Himmelmühle als offenen Bildungs-, Kultur- und Begegnungsort im ländlichen Raum. Die Veranstaltungen fördern gesellschaftlichen Dialog, kulturelle Teilhabe und demokratische Bildung. Die Bildungsangebote richten sich generationsübergreifend an Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Hintergründe.

GESELLSCHAFTLICHES ENGAGEMENT

2025 hat sich der Verein Himmelmühle 1834 e.V. gegründet. Er ist getragen von einem tiefen Verständnis für Demokratie. Engagierte Vereinsmitglieder realisieren zahlreiche Events und Bildungsformate: https://www.himmelmuehle1834.com/eventlist.

AUSZEICHNUNGEN

Dreimal in Folge 2023, 2024, 2025 hat die Galerie Oben den Preis simul PLUS, für lebenswerte Regionen, erhalten.

HERRENHAUS

Das ehemalige Herrenhaus gegenüber der Spinnerei Himmelmühle vereinte in seiner historischen Nutzung Wohn- und Gewerbefunktionen. Fabrikherren, Direktoren und Buchhalter prägten über Jahrzehnte hinweg das Leben dieses Hauses. Bis heute bewahren seine architektonischen und bildnerischen Elemente die Geisteshaltung der Entstehungszeit und verweisen eindrucksvoll auf die Kultur des Biedermeier.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die kunstvoll gestalteten Oberlichter der historischen Fenster mit ihren eingeschriebenen Vierpässen, deren Symbolik auf die vier Evangelisten verweist. Die Falterdarstellungen an der Eingangstür sowie die skulptural ausgearbeiteten Rosen am Gewände der Außenfassade zeugen von der tief verwurzelten Religiosität jener Epoche und verleihen dem Gebäude eine subtile ikonografische Dimension.

 

Historische Türen, originale Dielenböden und der nahezu vollständig erhaltene Grundriss dokumentieren bis heute die repräsentative wie zugleich funktionale Bedeutung des Hauses. In seiner außergewöhnlichen Geschlossenheit vermittelt das Anwesen ein authentisches Bild bürgerlicher Wohn- und Arbeitskultur des 19. Jahrhunderts.

INDUSTRIEDENKMAL SPINNEREI HIMMELMÜHLE

 

Die Galerie Oben liegt direkt inmitten des historischen Industrieensembles Himmelmühle:

„BAUJAHR: 1834

ANGESTELLTE: -

ARCHITEKT: C.F.Uhlig

DENKMALSCHUTZ: Ja

 

Spindelanzahl: unbekannt
Technologie: Mulegarn

Größe: unbekannt

Beschäftigte: unbekannt

Antriebsart: Wasserrad

 

Die Spinnmühle nördlich des Kurbades Wiesenbad gehört zu den ältesten Fabrikbauten im Erzgebirge. Bereits 1639 wird an dieser Stelle eine Brettmühle erstmals erwähnt. 1834, in der Hochphase der aufkommenden mechanischen Spinnerei, ließ der Chemnitzer Kaufmann G.F. Oelhey eine Baumwollspinnerei errichten. Er betrieb bereits zuvor in Chemnitz-Altendorf eine kleinere Spinnmühle unter seinem Namen. So entsteht in Himmelmühle ein fünfstöckiges sehr lang gezogener Baukörper mit Walmdach und 2 langen Dachhechten, geprägt durch den markanten Haupteingang an der Giebelseite der Spinnerei. Es ist einer der größten Fabrikbauten jener Jahre außerhalb von England. Gegenüber des Gebäudes dient das alte Herrenhaus mit Park als Wohn- und Verwaltungsbau. Mit anfänglich 11.232 Spindeln und 300 Beschäftigten ist sie ein Vorbild für eine moderne Industriesiedlung in 19.Jahrhundert. In diesem Zustand bestand sie bis zum 1. Weltkrieg. Nach dem Ende des Spinnereibetriebes steht sie wenige Jahre leer, ehe 1921 der Fabrikant M. Schmidt sie entdeckt und originalgetreu rekonstruieren ließ, in die alten Spinnsäle richtete er hier die erste Schokoladenfabrik im Erzgebirge ein. Aus der alten Spinnerei wird so bis zum 2. Weltkrieg ein Mittelpunkt der Genussmittelproduktion. Nach der Enteignung 1946 geht das Areal in Staatsbesitz über und wird eine Zeit lang als Frauengefängnis genutzt, wohl auch dank seiner abgeschiedenen Lage. Zuletzt hatte hier der "VEB DKK Scharfenstein" ein Ersatzteillager eingerichtet. Mit dem Jahr 1990 wird auch diese Nutzung aufgegeben.“

Quelle: Denkmalkartei Land Sachsen. (Landesamt für Denkmalpflege, Dresden)

https://www.industrie-kultur-ost.de/datenbanken/online-ruinen-datenbank/baumwollspinnerei-himmelmühle/

Weitere Informationen zum Industriedenkmal Himmelmühle über unseren Verein Himmelmühle 1834 e.V.

www.himmelmuehle1834.com

 

Wir freuen uns über Ihren Besuch. Seien Sie herzlich willkommen.

 

Kathrin Lahl M.A.

Kunsthistorikerin (FSU Jena)

Impulsgeberin für Interkulturelle Kommunikation (TU Chemnitz)

Betriebswirtin (HWK Chemnitz)

Director

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Kathrin Lahl M.A.

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Inhaber seit 2006

Galerie, Kultur & unternehmerische Entwicklung

Meine Arbeit für die Kunst steht für eine Verbindung aus unternehmerischer Erfahrung, kunsthistorischer Expertise und langjährigem Engagement in der Entwicklung kultureller Strukturen. Die Qualifikation zur Betriebswirtin des Handwerks prägte mein Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge ebenso wie für die langfristige Entwicklung tragfähiger Projekte.

Das anschließende Studium der Kunstgeschichte sowie der interkulturellen Kommunikation und Sprach-wissenschaft erweiterte meine Perspektive um wissenschaftliche, gesellschaftliche und internationale Dimensionen kultureller Arbeit. Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur ist mir  praktische Vermittlungsarbeit – etwa in der Konzeption und Durchführung von Seminaren und Bildungsformaten – wichtig. Internationale Studien- und Praxiserfahrungen wie in der Villa Vigoni/ Comer See/ Italien haben meinen Blick auf den Reichtum von Interkultur vertieft und prägen bis heute mein Verständnis von kulturellem Austausch.

Als Galeristin führe ich die 1973 gegründete traditionsreiche Galerie Oben mit einem klaren kuratorischen Anspruch und einem verantwortungs-vollen wirtschaftlichen Fundament. Meine tägliche Arbeit ist geprägt von einer sorgfältigen Auswahl künstlerischer Positionen, einer starken Kundenorientierung, einer langfristig angelegten Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern sowie dem Bestreben, Ausstellungen als Orte differenzierter Auseinandersetzung zu gestalten. Dabei verbindet sich organisatorische Präzision mit einem offenen, diskursiven Zugang zur Gegenwartskunst.

Über die Galeriearbeit hinaus engagiere ich mich für die Entwicklung kultureller Orte und Formate, die Kunst, Gesellschaft und regionale Perspektiven miteinander in Beziehung setzen. Der Ansatz ist geprägt von Kontinuität, Kooperation und dem Anspruch, kulturelle Arbeit nicht nur als Präsentation von Kunst, sondern als langfristige gesellschaftliche Aufgabe zu verstehen. Dies verstehe ich als das fortgetragene Erbe der traditionsreichen Galerie Oben, welche immer für einen Ort der persönlichen Haltung stand und steht, welcher Mut, Engagement und Gestaltungswillen beinhaltet. Mehrfach wurde dieses Wirken im Rahmen von Initiativen zur Stärkung lebenswerter Regionen ausgezeichnet (simul 2022, 2023, 2024). Als Vorstandsvorsitzende des Vereins Himmelmühle 1834 e.V. mit Fokus auf die Belebung und Würdigung sächsischer Industriekultur bündle ich das Engagement vieler Ehrenamtlicher, welche ebenso von der Begeisterung für den Standort Himmelmühle im UNESCO-Welterbe-Gebiet Erzgebirge getragen sind.

Unsere Kunden

MUSEEN | NATIONAL | MUSEUMS | NATIONAL

 

Alte Nationalgalerie, Berlin Sammlung Ludwig, Aachen
Angermuseum, Erfurt
Bischöfliches Dom- und Diözesan-Museum, Trier
Bundesinnenministerium, Bonn
Deutscher Bundestag, Berlin
Diözesan-Museum, Würzburg

Galerie für zeitgenössische Kunst, Leipzig
Institut für Auslandsbeziehungen, Stuttgart/Berlin
Kunsthalle, Rostock 

Kupferstichkabinett, Hamburg
Lindenau-Museum, Altenburg

Marmelsteiner Kabinett, Würzburg

Museum für Bildende Künste, Leipzig
Sammlung Vogel, Hamburg Städtische Galerie, Prinz Max Palais, Stuttgart
Städtische Kunstsammlungen, Chemnitz
Städtische Kunstsammlungen, Dresden
Sprengel Museum, Hannover

 

MUSEEN | INTERNATIONAL | MUSEUMS | INTERNATIONAL

 

Eremitage, St. Petersburg
Getty-Museum, Los Angeles
Louisiana-Museum of Modern Art, Humlebaek
McCrory Collection, New York
Ministerio de Relaciones Exteriores, Montevideo
Museum of Modern Art, New York
National Gallery of Art, Washington D.C.

PRIVATSAMMLER

zahlreiche Privatsammler seit 1973

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